Corsa Undici Uncovered: Episode I
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Es gibt immer einen Moment, in dem es beginnt.
Nicht die Marke, nicht das Produkt – sondern der Instinkt. Das Gefühl, dass etwas, irgendwo, einem bereits gehört, bevor man überhaupt versteht, warum.
Für den Gründer von Corsa Undici kam dieser Moment früh.
Du hattest schon immer eine starke Verbindung zur Mode. Wann hat das angefangen?
Wer mich kennt, weiß es – Mode war schon immer ein fundamentaler Teil meines Lebens.
Es war nie nur etwas, das ich mochte. Es war etwas, das zu mir gehörte, etwas, das meine Kindheit und meine Entwicklung tiefgreifend prägte.
Es war eine Sprache, noch bevor es eine Wahl wurde.
Erinnerst du dich an einen bestimmten Moment, der diese Leidenschaft repräsentiert?
Absolut.
Als ich jünger war, habe ich keine einzige Fashion Week verpasst. Es war ein fester Termin, jede Saison. Egal, wo ich war oder was ich tat – ich war da, vor einem Bildschirm, und habe jedes Detail verfolgt.
Es war mehr als nur ein Interesse. Es war ein Ritual.
Es gibt eine Geschichte, die du erwähnt hast, die viel über deine Beziehung zur Mode aussagt…
Ja, es ist einer dieser Momente, der mich, wenn ich zurückblicke, immer noch zum Lächeln bringt.
Vor ein paar Jahren – drei, vielleicht vier – saß ich zu Hause am Küchentisch und schaute eine Fashion Week Show für Frühjahr/Sommer. Wenn ich mich richtig erinnere, war es Mailand.
Irgendwann spürte ich, wie sich alles bewegte.
Zuerst dachte ich: „Das muss jemand unten sein, der bohrt.“
Aber dann wurde die Bewegung stärker. Zu stark. Zu real.
Und da wurde mir klar.
Es könnte ein Erdbeben sein.
Was hast du in diesem Moment getan?
Ich habe getan, was jeder tun würde… mehr oder weniger.
Ich schnappte mir meinen Computer. Ich schnappte mir mein Handy.
Und ich rannte unter den Tisch.
Aber ich hörte nicht auf zu schauen.
Während alles bebte, saß ich da, unter dem Tisch, schaute immer noch auf den Bildschirm und dachte:
„Hmm, dieses Leinenkleid ist wunderschön.“ (kichert)
Das sagt viel über dich aus.
Ja, ich denke schon.
Nur um dir eine Vorstellung vom Grad der Entschlossenheit zu geben:
Nicht einmal ein Erdbeben konnte mich von der Fashion Week trennen.
In diesem Bild steckt etwas fast Poetisches – der Kontrast zwischen Chaos und Fokus, zwischen Unsicherheit und Klarheit.
Es sagt einem alles, was man wissen muss.
Denn Corsa Undici begann nicht mit einem Businessplan.
Es begann mit Präsenz. Mit Aufmerksamkeit. Mit einer Art von Hingabe, die keine Erlaubnis verlangt.
Und vielleicht ist es das, was es wirklich auszeichnet.
Was bedeutet diese Leidenschaft heute für dich?
Heute hat sie sich weiterentwickelt, aber in gewisser Weise ist sie immer noch dieselbe.
Sie ist bewusster, intentionaler geworden.
Aber im Kern ist immer noch dieselbe Neugier, dieselbe Art der Beobachtung.
Der Unterschied ist – jetzt schaue ich nicht nur zu.
Ich erschaffe.
Das ist Corsa Undici Uncovered.
Und das war nur der Anfang.